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Peter Eisheuer

Peter Eisheuer erhielt im Alter von sieben Jahren zunächst Violinunterricht, widmete sich aber im achten Lebensjahr ganz dem Schlagzeug, das er im Alter von 2 Jahren zum ersten Mal bearbeitete.

Dem Studium an der Musikhochschule Köln folgten Studien am Institut Aachen und der  Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold, Institut Dortmund, wo er 1986 die Konzertexamensprüfung ablegte.

Eisheuer absolvierte internationale Auftritte als Jazzschlagzeuger zum großen Teil als fester Bestandteil des Trios um den amerikanischen Pianisten Ron Wilson mit Cecil Payne, Gene Conners, Margie Evans, Leo Wright, Wallace Davenport, Hal Singer, Bud Freeman, Eddie Vinson, Jeanne Carroll, Earle Warren und Benny Waters. Peter Eisheuer war für kurze Zeit festes Mitglied der Gene Conners Band, in der damals auch der Bassist Bert Thompson spielte. Ferner spielte er mit Matthias Schubert, Nicolas Simion, Heiner Wiberny u. a. Festival-Auftritte hatte Eisheuer u. a. bei den Leverkusener Jazztagen 1980 mit Jeanne Carroll, beim Internationalen Jazzfestival Viersen 1987 unter eigenem Namen u. a. mit dem Saxophonisten Jan von Klewitz. Als klassischer Schlagzeuger trat Eisheuer u. a. bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik 1981 mit der Sängerin Nelly Lee auf.

Eisheuer komponierte für den Schriftsteller Rolfrafael Schröer Musik zum Text „Kinderkreuzzug“, schrieb Stücke für das Schlagzeug-Ensemble „Cena“, das auf der LP der Kreismusikschule Viersen zu hören ist, sowie im Auftrag des Deutschen Filmmuseums München, die Musik zum Film Die weisse Wüste (Stummfilm von Ernst Wendt aus dem Jahr 1922).

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