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Japanischer Frühling – Russischer Herbst

Lehrerkonzert der Musikschule Borken am 15. November um 17.00 Uhr in das Kapitelshaus in Borken

Mit Kompositionen aus Japan und aus Russland setzt am kommenden Sonntag die Musikschule in einem Lehrerkonzert unter dem Motto „Japanischer Frühling – Russischer Herbst“ zwei musikalische Schwerpunkte. Die Geigerin Nachiko Ueno wird Werke des hierzulande unbekannten japanischen Komponisten Koichi Kishi spielen – Kishi, ein großes Talent, das leider 1937 im Altern von 28 Jahren viel zu früh verstarb. Er war tief durchdrungen von der traditionellen Kultur Japans und liebte gleichzeitig die westliche Musik. Beides hat seinen künstlerischen Charakter und seine Musik geformt. Seine Werke haben nichts von ihrem Reiz verloren und faszinieren noch immer.

Die Sopranistin Barbara Adams-Heidbrink wird, begleitet von der Pianistin Olga Schonurowa, vier Lieder des berühmten russischen Komponisten Peter Tschaikowsky singen Tschaikowsky hat im Laufe seines Lebens über 100 Lieder geschrieben - die ersten bereits vor seinem Eintritt ins Konservatorium, die letzten in seinem Todesjahr 1893. Dafür griff er nicht nur auf Texte russischer, sondern auch deutscher Dichter zurück.

Ebenfalls von Tschaikowsky wird das Klavierduo Olga Schonurowa und Elena Lebedeva drei Stücke aus den „Jahreszeiten“ spielen. Tschaikowsky benannte die 12 Charakterstücke des Klavierzyklus nach den Monaten der Veröffentlichung. Die "Jahreszeiten" waren ein Auftrag des Verlegers Nikolai Bernhard. Der Herausgeber der Petersburger Musikzeitschrift Namens "Nouvelisste" wollte Monat für Monat ein neues Heft mit aktuellen Klavierkompositionen des populären Komponisten herausgeben. Diese sollten sich jeweils auf den Monat beziehen. Die Titel der Jahreszeiten sind zugleich auch ihr Programm. Tschaikowsky hat versucht, typische Stimmungen und Szenarien der jeweiligen Monate einzufangen und musikalisch umzusetzen.

Der russische Komponist Issac Schwarz schrieb u.a. Stücke für Ballett, Bühnenspiele und die Musik für über 100 Filme. Berühmt wurde Schwarz in Russland insbesondere durch diese Filmmusiken. Er erhielt 1976 den Oscar als besten fremdsprachigen Film für das sowjetisch-japanische Werk „Uzala, der Kirkise“. Im Konzert wird Musik aus dem Film "Melodien der weißen Nacht" zu hören sein, gespielt von Olga Schonurowa und Elena Lebedeva.

Die Musikschule Borken lädt ganz herzlich zu diesem Konzert am 15. November um 17.00 Uhr in das Kapitelshaus in Borken ein.

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:

Musikschule Borken
Brinkstraße 24
46325 Borken
Tel.: 02861/939-213 oder 218
E-Mail: musikschule(at)borken.de

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